12 von 12 im November 2022 - Nicola Krug
Ein Tag meines Lebens in Bildern
Nicola Krug, Coach, Coaching, Feinfühligkeit
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12 von 12 im November 2022

Heute ist der 12. und wieder einmal Zeit, meinen Tag in zwölf spontanen und ungeschönten Bildern festzuhalten.

Meistens schlafe ich schnell ein und ohne Unterbrechung durch. Letzte Nacht nicht. Vielleicht die Nachwehen vom Supervollmond inkl. Mondfinsternis am vergangenen Mittwoch? Ich weiß es nicht.

Auf jeden Fall fällt es mir trotz schönem Wetter schwer, aus dem Bett zu kommen. Ich merke, dass ich heute besonders viel Selbstfürsorge brauche. Bei meinen Morgenseiten mache ich es mir noch einmal gemütlich und schreibe sie bei Kerzenschein auf dem Sofa.

Ich trinke wie üblich ein paar Gläschen heißes Zitronenwasser, aber auf mein gesundes Porridge verzichte ich. Meine Seele wünscht sich heute eine besondere Kreation: Kaffee und eine Semmel mit Nutella und Marillenmarmelade. Eine wunderbare Kreation, die mir meine Schwester vor einigen Jahren geschenkt hat. Klingt zwar eigenartig, schmeckt aber köstlich!

 

 

Das Leben fordert auf allen Ebenen immer wieder Entscheidungen von uns. Die meisten Entscheidungen, die essenziell für das Aufrechterhalten aller körperlichen Funktionen sind, passieren automatisch und werden unbewusst gesteuert. Als Waage-Geborene fällt es mir generell nicht so leicht Entscheidungen zu treffen. An Tagen wie heute, an denen ich unausgeschlafen bin, fällt es mir besonders schwer. Gerne ziehe ich dann intuitiv eine oder mehrere Karten aus einem meiner vielen Kartendecks und lasse mich inspirieren.

Heute habe ich Karten aus dem Pflanzenset der lieben Eva von sonnendesign.at – Design für die Sinne / Eva Pölzl-Scheriebl gezogen. Ihre Kreationen sind energetisiert und eine besondere Augenweide. Ich kann sie dir von Herzen empfehlen.

Nach dem Frühstück setze ich mich gleich an den Computer und versuche, ein technisches Problem in meinem Emailprogramm zu lösen. Das habe ich auch schon Freitagabend versucht und scheiterte. Vermutlich war eher das der Grund für meine unruhige Nacht, denn das Thema hat mich bis in den Schlaf begleitet. Das Problem konnte ich heute Vormittag wieder nicht eruieren, aber mittlerweile nehme ich es gelassen und werde mir am Montag Unterstützung holen. “Du bist halt ein Technik-Oldie” sagt meine jüngere Tochter nüchtern und ich muss gestehen, dass sie nicht so unrecht hat.

Die ältere Tochter ist vor zwei Wochen mit ihrem Freund zusammen gezogen und hat sich heute zum Mittagessen angesagt. “Das Kind braucht etwas Gesundes zu essen” ruft mein Mutterherz und lässt mich frischen Salat aus dem Garten holen.

Ich liebe meinen Garten. Er schenkt mir außer frischem Gemüse auch Erdung,  Entspannung und Vertrauen. Ein paar Köpfe Salat habe ich noch, dann ist es mit frischem eigenen Salat bis zum Frühjahr vorbei.

Während ich die Blumen auf dem Balkon versorge, sitzt unsere Katze Lilly auf dem Zaun und meditiert. Als ich sie rufe, wirft sie mir kurz einen Blick zu, bevor sie sich wieder voll und ganz ihrer Mediation widmet. Sie lässt sich nicht mehr stören, ignoriert jegliche Rufe von mir und ist ganz in sich versunken. Das würde ich auch gerne so konsequent können. In dieser Hinsicht ist sie ein echtes Vorbild für mich.

Familie ist ein wichtiger Wert für mich und ich genieße es, mit meinen Lieben zusammen zu sein. Ein gemeinsames Essen hat einen besonderen Stellenwert bei uns, denn es ist viel mehr als Nahrungsaufnahme. Wir unterhalten uns, diskutieren, philosophieren, wir lachen und wachsen zusammen. Die jüngere Tochter fehlt leider auf dem Bild, weil sie arbeiten muss.

Und nach dem Essen gibt es traditionell einen Kaffee und wir sitzen noch eine Weile gemütlich zusammen, bevor sich unsere Wege wieder trennen.

 

Am Nachmittag besuche ich eine Adventsausstellung in einer Gärtnerei und hole mir ein wenig Inspiration für meinen Journaling-Adventskalender, an dem ich gerade arbeite. Bei einer zauberhaft gestalteten Ausstellungshalle, kommt sofort Adventsstimmung bei mir auf und ich bekomme viele Ideen für neue Schreibimpulse.

Dieses Jahr scheint Rosarot im Trend zu sein. Eigentlich sind Gold, Rot und Silber meine Adventsfarben, aber je mehr rosafarbene Arrangements entdecke, umso besser gefällt es mir. Das Herzchakra steht für Liebe, Mitgefühl, Güte und wird mit den Farben Grün und Rosa assoziiert. Das fällt mir beim Betrachten der Ausstellungsstücke ein und plötzlich ist mir sonnenklar: mein Adventskranz wird dieses Jahr rosa.

Dieser rote Flitzer steht in meiner Lieblingspizzeria und er erinnert mich an Italien, Freiheit und Lebensfreude. Am liebsten würde ich einsteigen und Richtung Süden fahren.

Den Tag lasse ich mit einem Glas Prosecco,  einer Hälfte von meiner Lieblingspizza und guten Gesprächen gemütlich ausklingen. Diese Kombination ist genau nach meinem Geschmack und ich sollte sie viel öfter genießen.

Zum Einkaufen von Weihnachtsdekoration ist es mir noch früh, aber diese wunderschöne Orchidee musste einfach mit. Für Zimmerpflanzen habe ich keinen grünen Daumen – Orchideen sind die einzigen Blumen die bei mir überleben.